Resilienz-Seminare: Stress im Büro besser meistern

Sieg oder Niederlage? Lösungen finden oder untergehen? Beruflich aufsteigen oder stagnieren? All diese Fragen beantwortet nicht der Zufall, sondern die eigene psychische Widerstandsfähigkeit. Das Schlagwort lautet hier #Resilienz – ein Fachbegriff, der heutzutage immer populärer wird. Denn neben unserer körperlichen Konstitution, ist natürlich auch unsere geistige Gesundheit und mentale Ausgeglichenheit von größtmöglicher Bedeutung. Resilienz – Begriffsdefinition & Bedeutung Das Wort Resilienz stammt von dem lateinischen Wort resilire für zurückspringen bzw. abprallen ab. In der Psychologie beschreibt es die psychische Widerstandsfähigkeit oder auch die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Veränderungen. Tagtäglich werden wir neuen Situationen ausgesetzt, die uns dazu zwingen, uns aktiv mit diesen auseinanderzusetzen. Dabei geht es natürlich in erster Linie nicht darum, was wir tun, wenn uns zuhause die Milch ausgeht, sondern um wichtige Entscheidungen, belastende Situationen und schwierige Erfahrungen. Es geht beispielsweise darum, was wir machen, wenn die neue Welle der technischen Digitalisierung unseren Arbeitsplatz grundlegend verändert oder wie wir uns verhalten, wenn eine weltweite Pandemie die Welt, wie wir sie kannten, ins Wanken bringt. Vergraben wir nun den Kopf im Sand oder straffen wir die Schultern und richten uns wieder auf? Die Antwort darauf liefert unser Resilienz-Level. Haben wir ein hohes Maß an Resilienz können wir uns auf neue Situationen einlassen, diese systematisch durchdenken und auch in Stressmomenten gelassen reagieren. Das macht sich gleich doppelt bezahlt: Einerseits profitiert hiervon unsere eigene psychische Gesundheit, andererseits können diese Eigenschaften auch andere an uns schätzen – wie unsere Familie, unsere Freunde oder unsere Kollegen. Deshalb ist Resilienz nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf unglaublich wichtig. Resilienz trainieren oder verlieren Resilienz ist nicht statisch. Es kann zwar eine genetische Veranlagung dafür geben, doch es ist nicht ausschlaggebend, dass wir seit jeher über diese persönliche Stärke verfügen. Denn tatsächlich können wir Resilienz auch im Laufe unseres Lebens erwerben und weiter trainieren. Dafür bedarf es nur Motivation, Durchhaltevermögen und etwas Geduld. In meinen Resilienz-Seminaren zeige ich meinen Kunden, wie sie durch bestimmte Techniken und Erfahrungen #Distress in #Eustress umwandeln können und dadurch zukünftig zu wahren Stehaufmännchen werden. Dafür treibe ich sie hinaus aus ihrer Komfortzone und konfrontiere sie mit Stresssituationen, wie beispielsweise extremer Kälte. Gemeinsam erlernen wir dann wie diese Momente zum Beispiel durch spezielle Atemtechniken gemeistert und dann auf andere Lebenssituationen übertragen werden können. Durch die wiederholte Konfrontation, Bewältigung und Reflektion von Stressfaktoren kann so die eigene Resilienz kontinuierlich gestärkt werden. Das Gegenteil ist jedoch auch möglich: Scheinbar stabile Persönlichkeiten können durch extreme Belastungen ebenfalls an ihre Grenzen gebracht werden. Deshalb ist es wichtig, Resilienz immer wieder zu trainieren, um unter Ausnahmebedingungen von dieser zehren zu können. Innere Kraft vs. Äußeres Wohlwollen Resilienz bedeutet die Fähigkeit, sich bewusst auf Stressfaktoren einlassen und sich aktiv mit diesen auseinandersetzen zu können. Es geht hierbei darum, Gefühle aufzunehmen, zu verarbeiten und zu akzeptieren. Es geht hingegen nicht darum, Gefühle zu ignorieren und zu unterdrücken. Dieser Unterschied muss verstanden werden, um Resilienz lernen zu können. Denn es gibt auch Menschen, die lediglich resilient wirken, das jedoch nicht sind. Sie möchten den Anschein erwecken, äußerlichen Belastungen gewachsen zu sein, indem sie diese über sich ergehen lassen, während sie jedoch innerlich daran zerbrechen. Sie fressen alles in sich hinein – ihre Sorgen, ihre Ängste, ihre Zweifel – ohne sich wirklich mit diesen zu befassen. In diesem Fall ist es nur noch eine Frage der Zeit bis berufliche Anstrengungen oder Konflikte im Privatleben das Fass zum Überlaufen bringen und in einem Burnout oder einer anderen Belastungsstörung resultieren. Wirklich resiliente Menschen setzten sich hingegen aktiv mit ihren Stressfaktoren auseinander und sind dadurch tatsächlich belastbar. Indem sie ihre Resilienz trainieren und weiter stärken, leisten sie Präventionsarbeit vor psychischen Belastungserkrankungen und behalten ihre ausgeglichene Lebenseinstellung. Stärken resilienter Menschen: Die 7 Säulen der Resilienz Resiliente Menschen durchleben ebenfalls ihre Höhen und Tiefen und begehen ebenfalls Fehler. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie sich nicht ihrem Schicksal ergeben oder als hilfloses Opfer ansehen, sondern ihre Probleme akzeptieren, versuchen für diese Lösungen zu finden und am Ende gestärkt aus diesen hervorgehen. Um diese resilienten Fähigkeiten besser zu beschreiben, haben Forscher die 7 Säulen der Resilienz definiert: Selbstbewusstsein Resiliente Menschen sind nicht unbewusst gut darin, Probleme zu lösen – sie wissen, dass sie gut darin sind, Probleme zu lösen. Denn sie verfügen über das nötige Selbstbewusstsein, um sich neuen Herausforderungen zu stellen und diese zu meistern. Kontaktfreudigkeit Probleme kann man nur selten alleine lösen. Deshalb scheuen sich resiliente Menschen nicht davor, um Hilfe zu bitten, denn sie sind kontaktfreudig, kommunikativ und empathisch. Gefühlsstabilität Es geht nicht darum Probleme zu vermeiden, sondern darum sie zu konfrontieren und sich auch aktiv seinen negativen Gedanken zu stellen. Doch resiliente Menschen verlieren sich nicht in diesen, sondern analysieren sie und lenken sie anschließend in die gewünschte Richtung. Optimismus Anstatt sich im Strudel seiner Sorgen zu verlieren, sehen resiliente Menschen Probleme als Chance Lösungen zu finden. Durch diese Lebenseinstellung können sie Alltagssorgen in Relation setzen und positiver in die Zukunft blicken. Handlungskontrolle Resiliente Menschen handeln nicht impulsiv, sondern können ihre Gefühle regulieren. Sie richten ihr Handeln nach ihrem Ziel aus und besitzen in diesem Zusammenhang ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz. Realismus Auf dem Weg zu ihrem Ziel lassen sich resiliente Menschen nicht von temporären Niederschlägen aus der Bahn werfen. Sie wissen, dass Schicksalsschläge und persönliche Krisen zum Leben eines jeden Menschen gehören. Durch dieses Wissen können sie sich mental darauf vorbereiten und diese mit einem realistischen Optimismus schneller bewältigen. Analysestärke Problemlösend, selbstreflektiert und analysierend zu denken ist eine der Hauptstärken resilienter Menschen. Dadurch können sie die Ursache von Misserfolgen besser verstehen, durch Perspektivenwechsel auf neue Lösungen stoßen oder ihr zukünftiges Verhalten flexibel an die Gegebenheiten anpassen. Wohlbefinden und Gesundheit langfristig durch Resilienz steigern Resilienz ist das #Immunsystem unserer Seele. Und genauso wie wir durch Sport, eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil ständig versuchen unsere körperliche Gesundheit zu stärken, so müssen wir uns auch um unsere seelische Gesundheit kümmern. Andernfalls gehen wir das Risiko ein, dass plötzliche Belastungsstörungen ausbrechen und sich schlimmstenfalls in psychischen Krankheiten manifestieren können. Beispiele hierfür wären Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen, die oftmals ihren Ursprung in mangelnder Resilienz haben können. Durch chronischen Stress, kritische Lebensereignisse oder jahrelange Belastungen wird das seelische Immunsystem der Betroffenen nach und nach geschwächt, bis Krankheiten darin keimen können. Um dem vorzubeugen und die psychische Gesundheit möglichst lange zu erhalten, lohnt es sich frühzeitig präventives Resilienztraining anzusetzen. Hier wird gezeigt, wie sich Herausforderungen erfolgreich bewältigen lassen und auch in Zukunft gemeistert werden können. Durch das Erlernen mentaler Schutz- und Selbstheilungsmechanismen können so seelische Krisen vorgebeugt und Miseren ohne psychischen Schaden durchgestanden werden. Für Unternehmen: Resilienz im Arbeitsleben Gerade in unserem Job ist die Gefahr groß, durch permanente Überforderung in Dauerstresszustände zu geraten. Sogar vermeintlich resiliente Menschen können durch diesen konstanten Druck psychisch instabil und krank werden, da ihr angeborener Schutzmechanismus dieser Härteprüfung nicht standhält. In unserer sich ständig wandelnden Welt ist dies heutzutage noch relevanter als je zuvor. Tagtäglich müssen wir uns neuen Gegebenheiten anpassen, bis dato ungekannte Herausforderungen meistern und wechselnde Arbeitsbedingungen akzeptieren. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten: Entweder der Arbeitnehmer ist dem nicht gewachsen und zerbricht innerlich daran oder der Arbeitnehmer verfügt über genug Resilienz, um Veränderungsprozesse zu meistern und gestärkt aus diesen hervorzugehen. Im Bestfall sieht er die Krisen sogar als Chance zum Neuanfang und Misserfolge als Möglichkeit aus seinen Fehlern zu lernen. Damit dieser Fall eintritt, ist jedoch nicht nur die Widerstandsfähigkeit des Arbeitnehmers, sondern auch das Engagement des Arbeitgebers gefragt. Denn es liegt in der Verantwortung des Chefs für gesunde Arbeitsbedingungen und positive Umweltfaktoren zu sorgen. Deshalb bietet Peakwolf auch speziell für Unternehmen Resilienz-Seminare für das gesamte Team an. Tipps & Tricks zum Stärken der eigenen Resilienz Unser Körper und unser Gehirn haben sich vor weit mehr als 300.000 Jahren das letzte Mal weiterentwickelt Podcast mit Martin Morgenstern. Seitdem hat sich unsere Welt sehr gewandelt, dennoch laufen wir immer noch mit dieser uralten Hardware herum. Gerade deshalb ist es essentiell, wenigstens regelmäßig eine aktuelle Software aufzuspielen. Dies gelingt uns, indem wir ständig andere Erfahrungen machen, mehr Ressourcen sammeln und unser Gehirn mit neuen Reizen stimulieren. Denn unser Gehirn beurteilt neue Reize immer anhand unserer bisherigen Erfahrungen und bewertet dadurch unsere aktuelle Sicherheitslage. Stehen ihm mehr Erfahrungswerte zur Verfügung, kann es leichter Parallelen zu Bekanntem ziehen und so auch neue Situationen als vertraut oder sicher einstufen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Trick zu mehr Resilienz im Machen neuer Erfahrungen liegt. Indem man sich bewusst neuen und starken Reizen (wie beispielsweise extremer Kälte) aussetzt, ermöglicht man dem Körper Erfahrungen mit solchen Ausnahmesituationen zu machen und abzuspeichern. Damit dies positive Erfahrungen sind, ist selbstverständlich das richtige Setting, eine optimistische Grundeinstellung und eine planvolle Vorbereitung entscheidend. In meinen Resilienz-Workshops setze ich meine Teilnehmer deshalb bewusst harmlosen Stresssituationen aus, damit sie lernen, diese durch bestimmte Entspannungsübungen, Atemtechniken und Denkweisen zu bewältigen. Das Unterbewusstsein versteht dadurch, wie es mit extremen Belastungen umgehen kann, wie es dieses Wissen auf andere Situationen transferiert und wie es in Zukunft ähnliche Stresserlebnisse meistern wird. So kannst du zukünftig nicht nur im Eiswasser, sondern auch im Büroalltag einen kühlen Kopf bewahren. Wenn du mehr über die Resilienz-Seminare erfahren möchtest, dann kontaktieren mich gerne!

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