Wenn es läuft, dann läuft‘s – oder: Wie auch du den FLOW-Zustand erreichst

In dieser Woche dreht sich alles um die Regulierung und Aktivierung unseres „#Parasympathikus“ – also dem Bereich des Nervensystems, der uns nach einer Anstrengung wieder in den Ruhezustand zurückversetzt. Täglich sind wir zigtausend Informationen ausgesetzt, von denen 99 Prozent als Reiz in unserem Nervensystem wahrgenommen werden. Selbst banale Dinge wie eine unterbewusst wahrgenommene Werbebotschaft können unsere neuronalen Verbindungen in „Alarmbereitschaft“ versetzen – und uns damit zu einer unbewussten Entscheidung zwingen, die wir ohne äußeren Einfluss vielleicht nicht getroffen hätten. Sie lautet: Befasse ich mich weiter mit der Botschaft oder ignoriere ich sie? Egal ob ich mich dafür oder dagegen entscheide: Bei ca. 9.000 flüchtig registrierten Werbebotschaften am Tag ist unser Bewusstsein damit täglich auf „Dauerbelastung“ unterwegs. Denn auch das Unterbewusstsein, das Informationen bis zu 10.000-mal schneller verarbeiten kann als das Bewusstsein, stößt bei einer solchen Informationsflut an seine Grenzen. Einen Großteil des Tages befindet sich unser Nervensystem daher nicht im Gleichgewicht, sondern in einem Zustand der Dauererregung. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Erregung positiv (#Eustress) oder negativ (#Disstress) ist – viel wichtiger ist, unserem #Gehirn und Nervensystem zu erlauben der konstanten Reizüberflutung zu entkommen und in eine Phase der Erholung zu wechseln. Um unserem Organismus volle Funktionsfähigkeit zu ermöglichen, braucht unser Körper und Geist Zeit: Denn Ruhephasen bilden den Grundstein für effektive #Regeneration. Im hektischen Alltag voller neuer Reize und Impulse fehlt es uns jedoch oft an Methoden und Tools, um unser „System“ ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Lösung: Der besonders bei Biohackern beliebte #FLOW-Zustand (englisch für „Fließen, Rinnen, Strömen“), also das Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit. Hier stehen also höchste mentale #Leistungsfähigkeit und volle #Fokussierung auf eine Sache im Vordergrund. Der Vorteil: Im FLOW kannst du die Ziele, die du dir gesteckt hast, leichter erreichen, bist enorm produktiv und fokussiert. Obwohl du dich mit vollem Einsatz für eine Sache einsetzt, fühlst du dich nicht gestresst oder überfordert. Und damit auch du in den energiegeladenen Genuss des FLOWs kommen kannst, musst du dich selbst ins #Gleichgewicht bringen. Das bedeutet konkret: Bist du ausgeruht, nicht gestresst und dir deiner eigenen Fähigkeiten bewusst, fehlt dir eigentlich nur noch der finale FLOW-#Trigger, um den gewünschten Zustand zu erreichen. Hier findest du mehrere effektive FLOW-Trigger, die du in deinen Alltag integrieren solltest: Ablenkung eliminieren Schalte dein Smartphone in den Flugmodus und stelle alle Benachrichtigungen an deinem Laptop aus. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem Du Dich konzentrieren kannst und informiere deine Mitmenschen, dass du nicht gestört werden willst. Zeit nehmen Um erfolgreich in den FLOW zu kommen, brauchst du genügend Zeit. Verschwende dabei keine Gedanken an den nächsten Termin oder das nächste To-Do. Denn das erschwert dir das Erreichen des FLOWs ungemein und hindert dich daran, effektiv zu regenerieren. Volle Konzentration Fokussiere dich voll und ganz auf nur eine Sache. Nicht erledigte Dinge sollten dich nicht von deinem Ziel ablenken: Im Hier und Jetzt in den FLOW zu kommen. Mit diesen einfachen Triggern kannst du dir selbst dabei helfen, in den FLOW zu kommen und deinen Alltag erheblich zu entschleunigen. Mehr #Ruhe, Regeneration und #Erholung werden dafür sorgen, dass sich dein Körper und Geist im Gleichgewicht befinden. Wie ist es bei dir? Welche Methoden wendest du an, um ausgeglichen und stressfrei durch den hektischen Tagesablauf zu kommen? Erzähle es mir doch gerne in den Kommentaren oder schreib mir eine Nachricht. Dein Rolf

Wenn es läuft, dann läuft‘s – oder: Wie auch du den FLOW-Zustand erreichst