365 Tage Konsumverzicht

Aktualisiert: 3. Mai 2021


Wir leben in einer Zeit, in der wir einem ständigen Überangebot an Waren und Dienstleistungen ausgesetzt sind. Im Winter können wir frische, tropische Früchte genießen und mitten in der Nacht problemlos Klamotten im Internet bestellen. Ist unser materielles Verlangen erst einmal gestillt, gibt es darüber hinaus eine breite Palette an immateriellen Angeboten, auf die wir jederzeit zurückgreifen können. Ob Filme streamen, Fußballergebnisse verfolgen oder die aktuellsten «Breaking News» erhalten – fast jeder von uns hat heute beinahe überall die Möglichkeit, eine schier endlose Masse an Informationen zu konsumieren. Darüber hinaus vermitteln soziale Medien ein Gefühl der Zugehörigkeit und verbinden uns mit Gleichgesinnten, deren Leben wir fast live mitverfolgen, liken und kommentieren können. All diese und noch viele andere Dinge konsumieren wir tagtäglich, ohne wirklich darüber nachzudenken.


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Konsum kostet Zeit und geschieht häufig unbewusst


Konsum ist heutzutage derart mit unserem alltäglichen Leben verknüpft, dass wir häufig das Gefühl dafür verlieren, wann genau wir eigentlich konsumieren und wann nicht.

Unser «Konsum-Autopilot» lässt uns vor allem immer seltener sehen, mit welch großem zeitlichen Aufwand unser Konsum wirklich verbunden ist. Die heutige «Benchmark» dafür? Zweifellos das allg